Simone Niggli-Luder
23-fache OL-Weltmeisterin
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3x Vollgas innerhalb 18 Stunden
Simone, 31.3.2014
Hochbetrieb im ersten Schmetterling!
Hochbetrieb im ersten Schmetterling!
Das Wetter und das OL Programm versprachen Velversprechendes für das Wochenende. Und beides erfüllte die Erwartungen!
Ein einziges Nacht-OL-Training hatte ich vor der Schweizermeisterschaft gemacht und sowieso ist bei mir diese Disziplin immer etwas mit Nervenkitzel verbunden. Um 20.35 Uhr ging's dann aber los, Massenstart im Grauholz, 8 km und 400 Höhenmeter warteten auf uns. Auf den ersten Posten machte ich einige kleinere Richtungsfehler und kämpfte mich durchs Fallholz. Aber wir kamen alle wieder zusammen uas dem Schmetterling und liefen so auf die erste lange Routenwahl zu. Ich entschied mich schnell für die untere Wegroute,wie alle anderen auch. Ich konnte mich auf den nächsten zwei Posten etwas absetzen,aber erst auf der folgenden Routenwahl durch eine gute Variante vollständig von den Verfolgerinnen lösen. Leider machte ich dann einige Fehler,so dass ich die Lampen hinten wieder "spürte". Das Aus kam dann aber zum zweitletzten Posten. Schon vorher hatte der Wald einige Kratzspuren hinterlassen und das Fallholz brauchte viel Kraft.aber hier fiel ich in ein richtiges "Dornen-Loch" und konnte mich kaum mehr daraus befreien. Ines zog an mir vorbei (ohne allerdings vergessen zu fragen, ob alles ok sei,merci;-) und so kam es dann zum Schluss noch zum Spurt um die weiteren Medaillen. Hauchdünn konnte ich mich vor Sarina ins Ziel retten,das war knapp!
Nach wenig Schlaf (inkl Sommerzeit Umstellung!) ging's am Sonntag weiter. Es war ein kleines Heimspiel für mich,da mein Klub OLV Hindelbank die "Simone Niggli Challenge" austrug. Auf dem Weg zum Start machte Mätthu brutal Tempo und ich befürchtete etwas,dass sich der Effort vom Vorabend bemerkbar machen würde. Tatsächlich spürte ich es in den Steigungen deutlich mehr als sonst, aber wieviel es im Tempo wirklich ausmacht, ist ja jeweils eine andere Frage. Ich konnte mich jedenfalls von Beginn an super aufs Technische konzentrieren und machte kaum unnötige Meter.
Der Wald war unglaublich schön und gut belaufbar, richtig zum Geniessen. Am Schluss ging's noch auf den Waffenplatz und langsam aber sicher ging mir der Saft aus. Zum letzten Posten machte ich dann den grössten "Fehler", als ich vor einem Dorngebüsch stand und umkehren musste. Sonst aber ein toller Lauf!
Nahezu perfekter Lauf
Nahezu perfekter Lauf
Staffel-Start<br />Foto: N. Russi
Staffel-Start
Foto: N. Russi
Wie der Name verspricht, ging es nun noch in den letzten Teil der Challenge: zum dritten Mal innerhalb 18 Stunden ging's ans Aufwärmen (zugegebenerweise nicht mehr so ausführlich ;-) als Dessert stand nun noch die Mix-Sprintstaffel auf dem Programm. Jedes Team bekam eine Shirt-Farbe zugeteilt,ich war im Team "limette" mit Severin Howald, Quentin Mértenat und Kerstin Ullmann. Vor der imposanten Zuschauer-Kulisse auf dem Erdwall ging's los und nocheinmal musste man den Kopf voll bei der Sache haben bei den vielen Posten und Zäunen! Uns 4 gelang allen eine tolle Leistung und so konnten wir mit der Schlussläuferin Kerstin als Siegerteam einlaufen.
Das Wochenende hat Spass gemacht, heute Montag spüre ich es aber am ganzen Körper ;-))
Siegerteam!<br />Foto: N. Russi
Siegerteam!
Foto: N. Russi
 
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