Simone Niggli-Luder
23-fache OL-Weltmeisterin
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Früher Saison-Start
Simone, 14.1.2014
Wir sind gut ins neue Jahr gestartet und bereits ist der erste OL 2014 Geschichte!

Über Neujahr waren wir traditionell im französischen Jura im Schnee. Während Mätthu und ich vorallem die Langlauf-Skis anschnallten, bevorzugte Malin die alpinen Skis und die Zwillinge den Bob - alle mit grosser Freude!
Malin machte in diesen wenigen Tagen wieder immense Fortschritte, am Schluss gab sie richtig Gas und wurde eine mutige Schanzen-Springerin... ;-) Ich freue mich schon auf die Ski-Woche auf der Bettmeralp, wo wir dann gemeinsam den Hang hinunterkurven können.

Letzten Sonntag fand also der erste OL-Wettkampf in dieser Saison statt.
Eine besondere Saison für mich, schliesslich die Saison 1 nach meiner Spitzensport-Karriere.
Aber OL bleibt OL und ich genoss es, wieder mal mit Karte und Kompass unterwegs zu sein. Ein grosser Unterschied zum letztjährigen Winter-Training ist sicher die Tatsache, dass ich viel weniger spezifische OL-Trainings gemacht habe (und wenn, dann auf der Organisatoren-Seite als Bahnlegerin und/oder Postensetzerin). Zudem sind meine schnellen intensiven Trainings an einer Hand abzuzählen, diese harten Einheiten müssen nicht mehr sein... ;-))

Der Wettkampf am Sonntag bestand aus zwei Läufen: zuerst eine Qualifikation (zählte als WRE Event) und dann durften die besten 6 noch einen Final mit Massenstart absolvieren.
Das Ziel war klar, ich wollte gerne zweimal an den Start gehen!
Der Einstieg war dann aber etwas holprig, ich fand lange den Startpunkt auf der Karte nicht und schon war ich einige Meter in die falsche Richtung gelaufen. So war ich dann auch gar nicht für die Routenwahl zum zweiten Posten vorbereitet und erst auf dem Weg zum nächsten Posten konnte ich in das nötige prospektive Kartenlesen wechseln. In der Folge lief es sehr gut, erst bei Posten 15 war ich wieder zu wenig vorbereitet, schlug fast den falschen Weg ein und "rammte" dann beim Wenden noch einen Zaun-Pfosten (die Prellung ist mttlerweile schön blau gefärbt ;-).
Dort verlor ich einiges an Zeit, konnte aber meinen vorher herausgeholten Vorsprung knapp ins Ziel retten und als Erste den Einzug ins Finale sichern.
Im Finale ging gemeinsam los, doch schon beim ersten Posten trennten sich die Wege aufgrund des Gabelungs-Systems.
Ich war etwas zu wenig präzise mit den Routen und erwischte nicht immer die beste Lösung (zu 3/4 und 10).
Die Organisatoren hatten sich dann noch etwas Spezielles ausgedacht:
Posten 6 und 7 standen in einem aus Hecken bestehenden Irrgarten! Ich brauchte etwas Zeit um herauszufinden, wie ich zum ersten Posten kommen würde. Versuch es selber!

Zu Posten 7 machte ich es mir dann einfach und schon hatte ich die grösste Schwierigkeit gemeistert.
Spannend bei solchen Massenstart-Rennen wirds dann jeweils beim zweiten Sammlungs-Posten, denn da konnte man die Positionen feststellen.
Kurz vor Posten 11 sah ich Judith zum Posten laufen und in der Folge liefen wir immer ungefähr im gleichen Abstand hintereinander. Meine Chance sah ich noch in einer anderen Route, aber da ich die Route rechts zu 14 auch als besser einstufte und Judith auch zu 15 die schnellste Route nahm, konnte ich nicht mehr um den Sieg mitreden.
Mit dem zweiten Rang sicherte ich mir aber einen begehrten Nectaflor-Sack mit vielen feinen Produkten drin.
Podest der Frauen
Podest der Frauen
Nun gehts wieder ein Weilchen, bis der SI-Badge aktiviert wird und andere Sachen stehen an:
Fröschli-Schwimm-Kurs mit Malin, Schneeplausch auf der Bettmeralp, Vortrag beim SCB und viele spannende und lustige Momente mit den Kindern.
 
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