Simone Niggli-Luder
23-fache OL-Weltmeisterin
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Sonniges Toggenburg
Simone, 15.9.2014
Auf dem Weg zum Sieg im Schlussteil auf der Säntisalp<br />Foto: OL Regio Wil
Auf dem Weg zum Sieg im Schlussteil auf der Säntisalp
Foto: OL Regio Wil
Nach dem garstigen Sommer genoss ich das sonnige Week-end im Toggenburg noch um einiges mehr. Die Organisatoren boten uns ein wunderbares OL-Wochenende mit tollem Gelände und spannenden Bahnen.

Dass auf der OL-Karte vorwiegend die Farbe gelb dominiert, ist in dieser OL-Saison mit Swiss-O-Week und LOM keine Seltenheit und ich freute mich einmal mehr auf voralpines Gelände.

Der Samstag auf der Selamatt bot keine Überraschungen, da wir in den letzten Jahren doch schon einige Male Wettkämpfe bestritten hatten. Allerdings hatten ich jedesmal auch Fehler gemacht und auch diesmal kam ich nicht ohne durch. Vorallem der unübersichtliche Hang um Posten 3 herum bekomme ich nie ganz in den Griff und auch am Samstag musste ich eine (immerhin nur kleine) Ehrenrunde bei Posten 3 in Kauf nehmen.
 
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Der Lauf sonst war durchzogen mit einigen Unsauberkeiten im Postenraum (Po 1/3/8 und 12) sowie beim Weglaufen (4/12) und das Gelände war physisch tough durch den nassen Boden und die vielen Kuhtritte. Vor zwei Jahren hatte ich mir eine Bänderverletzung in diesem Gelände zugezogen, aber diesmal kam ich heil und recht zufrieden ins Ziel.
Der zweite Rang hinter Rahel bestätigte dies und der Tag klang schön aus mit einer tollen Wanderung hinüber nach Seegüetli zu unserer Klub-Unterkunft und einem gemütlichen Abend.
 
Am Sonntag folgte mit der Langdistanz auf einer neukartierten Karte ein speziell schöner Lauf.
Das Wetter präsentierte sich von seiner besten Seite und die Umgebung inklusive Säntis war wunderbar anzusehen!
Ich hatte schon einige Male erlebt, dass ich erst am zweiten Wettkampf-Tag so richtig in die Gänge gekommen war und so war es auch diesmal. Man könnte mich wohl mit einem Diesel-Motor vergleichen... ;-)
Obwohl ich mich vor dem Start nicht sehr spritzig fühlte, konnte ich aggressiv starten (30" schneller als alle anderen zum ersten Posten, ups) und dann den Lauf super durchziehen. Technisch gelang mir wirklich fast ein perfekter Lauf, nur bei Posten 15 (Fels im Grünen) zögerte ich etwas und verlor einige Sekunden. Sonst aber gelang mir der Wettkampf wie aus einem Guss und auch physisch gings gut vorwärts in den Sümpfen, auch wenn es natürlich auch für mich sehr tough war.
Mit dem Sieg konnte ich wertvolle Punkte für die Elite League sammeln, aber dort wird es bis und mit Schluss-Lauf (Nat A Krattigen) spannend bleiben ;-))
Bei der GPS-Analyse ist mir die Russin Natalia Vinogradova aufgefallen, schaut euch mal diese Teilstrekce an (und das war nicht die Einzige). Eine solche Fähigkeit, die Richtung zu halten ist beeindruckend, die Abweichung vom Verbindungsstrich ist gleich Null... Speziell in einem flachen Gelände würde ich diese Fähigkeit auch gerne besitzen ;-)
 
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