Simone Niggli-Luder
23-fache OL-Weltmeisterin
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Frühlingshafte OLs
Simone, 28.4.2014
OL im Frühling ist etwas vom Schönsten, wenn der Wald schön grünt, aber die Dornen noch nicht hoch sind… So genoss ich die Läufe in den letzten Wochen sehr, angefangen mit der Oster-Staffel auf der Karte Gartegg oberhalb Langnau. Das kleine Wäldchen wurde mit 35 Posten voll ausgenutzt und es war toll, mit einem Familien-Team (Schwager-Vater-Schwester und ich) am Start zu sein. Das Wetter war zwar immer noch kühl, aber um einiges besser als an der letztjährigen Ausgabe…;-)
Am Montag folgte ein Bijou in der Chaltenegg am Huttwiler-OL. Mit der neuaufgenommenen Karte konnte man jedes Dickicht ausmachen und die Hänge waren zwar steil aber sehr schnell belaufbar. Der Bahnleger Jonas Mathys setzte uns eine tolle Bahn mit einigen Routenwahlen vor und es machte Spass vom Anfang bis am Ende. Dass wir dann nach dem Lauf beim Bauernhaus neben dem Schulhaus noch fast live bei einer Geburt von zwei Geisslein dabei waren, machte den Tag auch für unsere Kinder zum Highlight…;-)
Am Samstag wollten wir uns das Rohrimoos nicht entgehen lassen. Ich hatte den Wald gut in Erinnerung mit Heidelbeeren am Boden und vielen Rinnen. Leider war durch den Sturm Lothar einige Gebiete nicht mehr ganz so schön, aber trotzdem war der OrienThun-Anlass gelungen. Für Malin ist der Kinder-OL immer ein Gradmesser und diesmal kam sie voll auf die Kosten. Auch das Mami wäre gefordert gewesen… Ich bin gespannt, wie sich der Nachbar-Wald „Stauffen“ an der Staffel-SM präsentieren wird, ein gutes Training war es auf jeden Fall!
Performance-Index Sprint-SM
Performance-Index Sprint-SM
Gestern Sonntag fand dann die Sprint-SM in Winterthur statt. Und der vermeintliche Quartier-Sprint entpuppte sich zu einer wahren Herausforderung! Die Wohnblöcke und Schulhaus-Anlagen hatten es wirklich in sich und forderten höchste Konzentration. Diese brachte ich leider nicht zustande: Nach einem guten Start, kam ich schon bald ins Hintertreffen auf der Karte und machte so viele suboptimale Routenentscheide (6,7,10,12,17,20,26) und auch Richtungsfehler (8,23), so dass mich der Rückstand beim Zuschauerposten nicht verwunderte. Mein Performance-Index spricht dafür Bände, sollte er doch möglichst hoch und weit rechts sein (Judith und Ines als schönes Beispiel) und keine bucklige Welle wie bei mir ;-) Auch am Schluss machte ich noch einmal zwei dumme Fehler und ich konnte mich glücklich schätzen, doch noch die Bronze-Medaille umgehängt zu bekommen.
Podest mit Ines Brodmann-Judith Wyder-Simone<br />Foto: Marc Streit
Podest mit Ines Brodmann-Judith Wyder-Simone
Foto: Marc Streit
Nächsten Freitag gibt’s eine neue Chance, meine eingerosteten Sprint-Abläufe zu verbessen, ich starte in Schweden an einem Silva League Sprint.
Die Reise nach Schweden hat aber vorallem ein Grund: 10mila steht an! Sowieso immer ein Highlight der Staffel-Saison und nach meinem internationalen Rücktritt noch viel mehr!
Ich freu mich auf Schweden und meinen Klub OK Tisaren und hoffe, dass sowohl Männer wie auch Frauen einen tollen Wettkampf machen können.
 
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