Simone Niggli-Luder
23-fache OL-Weltmeisterin
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Doublé en Romandie
Simone, 9.9.2013
Mit den Siegen am Sprint in Colombier sowie auf der Langdistanz im Le Cernil blicke ich auf ein erfolgreiches Wochenende im Jura zurück!
Zieleinlauf Sprint <br />Foto: Severin Furter
Zieleinlauf Sprint
Foto: Severin Furter
Mit Vorfreude auf ein spannendes Wochenende reiste ich am Samstag nach Colombier. Den Sprint wollte ich vorallem auch als optimale Trainingsmöglichkeit für den Weltcup-Final Anfang Oktober nutzen. Gerade im Sprint sind für mich die Wettkämpfe das beste Training, wo ich unter Zeitdruck die Routenwahlentscheidungen lösen muss.
Ws wurde uns wiederum ein spannender Sprint geboten, wo fast auf allen Teilstrecken verschiedene Routen möglich waren. So war ich denn auch einige Male im Dilemma, welche nun wohl die Beste sei...
Dass man nicht immer die schnellste Route erwischt, gehört auch zum Sprint, und so hatte ich dann auch zu Posten 4 , 8 und 18 nicht das beste Händchen bei der Wahl.
Aber da ich sonst keine Fehler machte und auch das Tempo stimmte, konnte ich mich trotzdem über einen Sieg freuen.
Der Hauptwettkampf dieses Wochenendes war aber die Langdistanz-Schweizermeisterschaft am Sonntag, welche im Wald "Le Cernil" stattfand. Ich freute mich sehr auf dieses Gelände, gibt es doch nicht mehr so viele Wettkämpfe im Jura!
Die Startphase gelang gut, auch wenn ich zu Posten 3 in der Grobphase einmal ziemlich von der Richtung wegkam. Da der Wald viele grössere und kleinere Weglein aufwies (die allerdings aufgrund des Regens sehr matschig waren), lohnte es sich oftmals diese Spuren zu nutzen. Die Belaufbarkeit quer wurde durch Steine und Vegetation eingeschränkt, war aber dennoch besser, als ich erwartet hatte.
Zum 6. Posten passierte dann ein Missgeschickt: ich hatte die Route entschieden und rannte auf der kleinen Wegspur zu Posten 6, als ich plötzlich schon auf den nächtsen Posten las, den ich dann auch problemlos anlief. Die Postennummer machte mich stutzig und beim Kontrollieren der Postenbeschreibung bemerkte ich meinen Fehler. Mit grossem Ärger im Bauch also zurück zu 6 und wieder zu 7...
Nach dem Motto "never give up" kämpfte ich weiter und es sollte sich lohnen: ich gewann vor Judith Wyder und Julia Gross und konnte somit meinen 37. Schweizer Meister-Titel feiern!
Schweizer Meister 2013: ich neben Daniel Hubmann<br />Foto: Severin Furter
Schweizer Meister 2013: ich neben Daniel Hubmann
Foto: Severin Furter
Nun freue ich mich auf eine tolle Trainingswoche in Italien mit spannenden Geländen, Pasta und Sonne (??)
 
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