Simone Niggli-Luder
23-fache OL-Weltmeisterin
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25manna in Stockholm
 
Simone, 13.10.2014
Bereits im letzten Jahr hatten wir im Oktober die Reise nach Stockholm mit der Familie gemacht und weil es uns so gut gefallen hatte, planten wir auch dieses Jahr die Reise ein.
Ich freute mich sehr auf das schwedische Gelände, schliesslich war ich in diesem Jahr noch nicht zu vielen Gelegenheiten für nordischen OL gekommen.
Die 25manna Staffel ist immer etwas speziell. Speziell darum, weil unterschiedlichste 25 Läufer vom Klub mitmachen. Es braucht Frauen und Männer, Senioren und Junioren. Mit drei Klub-Teams waren wir mit OK Tisaren am Start und mit dem ersten Team hatten wir berechtigte Hoffnungen auf eine Top-Plazierung.
Speziell auch deshalb, weil nach zwei normalen Einzel-Strecken, nachher während 5 Strecken immer 4 LäuferInnen gleichzeitig unterwegs sind. Da ist eine gute taktische Team-Aufstellung nötig, damit dann die letzten drei Strecken (die wieder normal einzel gelaufen werden) eine gute Ausgangslage bekommen.
Speziell auch deshalb, da alle Bahnen kurz und knackig sind, die Laufzeiten variieren zwischen 20-35 Minuten, nur die letzte Strecke ist etwas länger.


 
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In diesem Jahr wurde mir die zweiletzte (Damen) Strecke zugeteilt. Ich konnte also geruhsam mitverfolgen, wie sich das Rennen Strecke um Strecke entwickelte. Das war aber gar nicht so einfach, da man den Überblick bei diesem mehrfachen Strecken ziemlich schnell verlor.
Leider erwischten wir auf einer solchen Strecke einen ziemlichen Taucher und so hatten wir schon sehr früh 3 Läufer im Ziel, mussten aber noch auf den letzten warten, bevor die 23. Strecken-Läuferin losrennen durfte.
Mein Rennen verlief recht solide, allerdings verlor ich auf den ersten drei Posten einiges an Zeit wegen Unsauberkeiten und Unsicherheiten. Dann aber lief es besser und ich konnte doch einige Positionen gutmachen und Zeit auf das führende Team verkleinern. Nach einem tollen Lauf von Matthias Kyburz reichte es zum guten 8. Schluss-Rang.
Um noch etwas weiter vorne mitzumischen, braucht es 25 solide Läufer und auch noch etwas Wettkampfglück...
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, wir genossen die Sonne und die warmen Termperaturen und konnten mit den Kindern sogar eine kleine Boots-Fahrt auf dem See vor unserem Ferienhäuschen machen ;-)

Am Sonntag fand dann noch eine Mitteldistanz im gleichen Wald statt. Nun aber waren die Bahnen von anderem Kaliber, der Staffel-Weltmeister Gustav Bergmann hatte für uns tolle Bahnen ausgeheckt! Es galt, vom ersten bis zum letzten Meter die Kontrolle über Gelände und Karte zu bewahren, die vielen kniffligen Posten hatten es wirklich in sich. Das Gelände war sehr detailliert und kupiert und die Sümpfe sehr nass.

 
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Mir gelang ein toller Lauf, wobei ich das einfach einmalig schöne OL-Gefühl unterwegs auskosten konnte. Die Posten kamen wie gewollt und nur auf der längeren Teilstrecke 8-9 verlor ich kurz die Kontrolle und kletterte einen Hügel zu viel hoch...
Posten 10-16 waren schön und anspruchsvoll und am Schluss wählte ich (auch wegen den nassen Sümpfen) eine Umlaufroute zu Posten 18, die sich mit Bestzeit ausbezahlte.
Sehr zufrieden bog ich in den Zieleilauf ein und als der Speaker von einer überlegenen Bestzeit redete, war ich natürlich sehr erfreut.

Auch die Kinder genossen den OL, die beiden Miniknat am Wochenende waren äusserst fantasievoll und liebevoll gestaltet und Malin, Anja udn Lars gefiel es durch die Heidelbeeren zu straucheln ;-))
 
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